29. Juli 2017

Samstagsplausch...

...zu meiner letzten Juliwoche.

Das Rad dreht sich stets weiter.

Von einer Woche in die nächste, von einem Monat in den darauffolgenden; keine große
Weisheit und trotzdem schadet es nicht sich das ab und zu vor Augen zu führen. Nicht
im allgemeinen Alltag zu versumpfen.

Nichts ist, was dich bewegt;
du selber bist das Rad,
das aus sich selbsten läuft und
keine Ruhe hat.

(1624 - 1677), Schlesischer Engel - eigentlich Johannes Scheffler,
deutscher Arzt, Priester und Dichter
Quelle: Silesius, Der cherubinische Wandersmann, 1675. Originaltext

Ein Post u.a. für den Samstagsplausch!

Ein Radlgerippe unlängst am Bahnhof in Augsburg vorgefunden


Montag —  Der Vormittag verflog mit dem kreieren eines
neuen Plakats für die Papierwerkstatt, was mich schon
länger in Gedanken beschäftigt hat. Mittags beim Chinesen
lachender Weise: Die Bedienung - die eventuell auch die Chefin
ist - kennt uns inzwischen gut und schäkert mit meinem Mann
und mir abwechselnd, es ist einfach nett und macht Spaß.
Danach endlich mein Kopfkissen von der Reinigung abgeholt
und den Großeinkauf für die Woche erledigt.

Dienstag — Mit vielen Telefonaten, zwischendurch Unterbrechungen
weil der Postbote an der Türe dreimal klingelte. Mit anderen Worten,
es ging richtig rund... und dann ab in meinen Dienst.

Apropos: Der Kollege rief noch an und fragte, wo ich bleibe!?
Nun, vereinbart war Dienstag und Donnerstag ab 14:30 Uhr.
Warum also dann Dienstag nun ab 13:30 Uhr?!
Es war trotzdem in Ordnung —  ohne
Aufregung (!), ohne Gezeter.

Wann seit ihr zu spät gekommen, ohne Konsequenzen?
Wann hattet ihr ein Missverständnis zu bewältigen?


Mittwoch — Besprechung wegen Einsätzen in der Thierhauptener Mühle.

Donnerstag — Wieder gearbeitet, meine Beine schmerzen, der Kopf
brummt. Nächste Woche steht nur ein Arbeitstag an.

Freitag — Habe meine Physio abgesagt, was so kurzfristig nicht
unproblematisch ist. Zu den schmerzenden Knochen kam noch
Zahnweh dazu. Es reicht jetzt!


Samstag — Vorbereitungen für meine Papierwerkstatt, für das
Ferienprogramm und eine kleine Radtour, die weiterhin der
Eingewöhnung dient.


Besonders hervorzuheben an meinem e-Bike:

Die hydraulischen Felgenbremsen, die auch in steilsten Abfahrten sicher
und zuverlässig bremsen. Der zusätzliche Rücktritt sorgt für noch mehr
Sicherheit im Stadtverkehr
Die Federgabel bietet auf schlechten Strecken höheren Komfort
Die wartungsarme Schaltung mit Drehgriff für besonders einfache
Bedienung und mit einer breiten Abstufung für jedes Terrain. 
Der langlebige Mittelmotor (600 Watt) ist speziell für Cityräder ausgelegt und
bringt sehr dynamisch auf Geschwindigkeit. Er erreicht durch die clevere
Motorsteuerung in Verbindung mit dem großen 17Ah Akku eine höhere
Reichweite 
Die helle Beleuchtung mit 80 Lux verfügt über Standlichtfunktion
und macht auch die dunkelste Nacht zum Tag.
Der stabile Gepäckträger ist perfekt für das Fahren mit Gepäcktaschen
geeignet, zusätzlich mit einer Gepäcktasche
Das Ringschloss sichert das Rad jederzeit schnell beim Abstellen
Der bequeme Sattel mit Sattelstützenfederung und der in Winkel
und Höhe verstellbare Vorbau machen das Rad sehr bequem



Da saß ganz verloren am  Straßenrand dieser kleine
Scheißer. Da musste ich natürlich anhalten und nachsehen!



Er flog erst nach einer Weile weg,
ohne sichtbare Verletzungen

Wir radelten also erleichter munter weiter!



_________________

_________________


Die Schmutter ist ein 96 Kilometer langer Fluss im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben und ein Gewässer zweiter Ordnung, der nach durchweg etwa nördlichem Lauf gegenüber von Donauwörth vorn rechts in die Donau mündet.

Der Name Schmutter stammt aus dem germanischen und bedeutet die morastige, die durch Moor Fließende Ache.

Die Schmutter entspringt in den Stauden etwa drei Kilometer westlich von Siebnach und fließt in nördlicher Richtung durch das tertiäre Hügelland und den Naturpark Westliche Wälder Richtung Donau. Ab Neusäß läuft sie dabei am westlichen Rand des Lechtals. Am Unterlauf zweigt sie nach rechts den Egelseebach ab, der etwas unterhalb von ihr in die Donau mündet. An der Schmuttermündung bei Donauwörth lag zur Römerzeit der nördliche Endpunkt der Via Claudia.

Quelle:Wikipedia

Verlinkt mit dem Natur-Donnerstag



Am Ortsrand von Gablingen...









...und zu guter Letzt
der Blick vom Balkon aktuell in den Garten.

Der Rasen ziemlich verdorrt und auffällig, dass die Blätter
- nicht allein vom Wind - bereits so stark fallen.


Geteilt mit dem Gartenglück, ein Projekt von
Loretta und Wolfgang, das ich sehr, sehr schön finde!







Habt es fein, ich wünsche einen schönen Sonntag
und sende liebe Grüßle

Heidrun


Verlinkt mit  Image-In-Ing  

28. Juli 2017

Dada... wowo...

Eine neue Entdeckung, zugleich altbekannt.

Zuletzt auf der Reha - zur Erinnerung, ich verlebte von Anfang
Mai bis Juni fünf Wochen in Höhenried am Starnberger See -
malte ich eine Geburtstagskarte für eine Freundin im Dada-Stil!
Und nach meinem Dafürhalten ist`s dringend Zeit für Dada.

- Enthält Werbung -



Dada... Wowo

Vorweg: Die Diseuse Marietta di Monaco bestätigte diese Variante mit geringfügigen
Abweichungen, reklamierte allerdings die Namensgebung für sich selbst:
„Eines Abends meinte Hülsenbeck, sie [d. i. ‚Madame le Roi‘] würde
nicht zu uns passen.‘‘

Hugo Ball aber antwortete: „Die brauchen wir zu unserem Kolorit!‘ –
Das ist unser Steckenpferd!‘‘

Und prompt quittierte Marietta: „Unser DADA.‘‘ Sie hatte Steckenpferd ins
Französische übersetzt, was vorerst nur die Rumänen [d. i. Tristan Tzara
und Marcel Janco] begriffen hatten, die mit dem Elsässer [d.i. Hans Arp]
losjubelten: ‚Jetzt haben wir einen Namen!‘‘

– „Wir haben ein Dada!‘ –

„Wir machen hier Dada!‘‘ sagte Tristan Tzara […].“
Marietta di Monaco: „Ich kam – ich geh.‘‘


So kam es also zur Namensgebung vom Dadaismus.



Was steckte dahinter?!

Der Begriff Dada(ismus) steht im Sinne der Künstler für totalen Zweifel
an allem, absoluten Individualismus und die Zerstörung von gefestigten
Idealen und Normen. Die durch Disziplin und die gesellschaftliche Moral
bestimmten künstlerischen Verfahren wurden durch einfache, willkürliche,
meist zufallsgesteuerte Aktionen in Bild und Wort ersetzt.

Die Dadaisten beharrten darauf, dass Dada(ismus) nicht definierbar sei.

Als der Dadaismus sich zu festigen begann, riefen die Dadaisten dazu auf,
diese Ordnung wieder zu vernichten, da es ja eben das war, was sie
zerstören wollten. Das machte den Dadaismus wieder zu dem, was er
sein wollte: Vollkommene Anti-Kunst, die unklassifizierbar war.
Vergleiche mit dem Futurismus oder dem Kubismus wurden abgelehnt.


Zitat im Bild

Jede Woche heißt es, sich Gedanken machen. Den Alltag, Gefühle
in Wort und Bild harmonisch, lustig, gedankenvoll, inspirierend,
nachdenkenswert und schön umzusetzen.
Ein schönes Projekt von Nova; bei ihr findet man weitere Blogger, 
die sich mit dem Thema beschäftigt haben.


Pessi.mis.mus        
ist nur
                              ein Wort für den Zwie_spalt
          des Möglichen mit                                
                           dem Erschauten.


Dada  Wowo.

Sagte ich ich mir übrigens auch zuletzt bei einem weiteren Besuch
meiner eigenen Vernissage. Die Freundin aus München hatte
Interesse bekundet und wir durchliefen gemeinsam die Etage mit den
Keith Haring Collagen, die ich adaptiert mit neuen Ideen künstlerisch
umgesetzt hatte.


Doch was musste ich entdecken?!


Dada... es fehlen zwei Bilder!

Wowo...

Und ein weiteres war bekritzelt worden!

Was mich jetzt, da ich hier poste noch krawutisch ärgert.

Doch teilweise löste, erlöste sich die Geschichte:
Die beiden Bilder hatten sich vom Haken freigemacht und waren
zur sicheren Aufbewahrung im Büro der Leiterin deponiert worden.
Freilich, es wäre angemessen gewesen mich zu informieren.

Die Bekrakelung bleibt jedoch weiterhin...

...vielleicht sollte ich sie künstlerisch integrieren?!?!




Die großen moralischen Werte der Menschheit
[Seele, Friede, Vertrauen, Achtung, Freiheit und Glauben]
werden nach dem Erfolg berechnet und als Mittel
zur Erreichung von Zwecken ausgespielt, die der
traditionellen Bedeutung dieser Worte entgegengesetzt sind.

(1886 - 1927), deutscher Schriftsteller und Kulturkritiker, Mitbegründer der Dada-Bewegung
Quelle: Ball, Die Folgen der Reformation: Zur Kritik der deutschen Intelligenz. Der Freie Verlag, Bern 1919




Habt es fein, ich wünsche ein schönes Wochenende
und sende liebe Grüßle

Heidrun



Verlinkt mit  Image-In-Ing  

26. Juli 2017

Monatsrückblick...

...der Juli, schwülheiß und windig

Was [emp]fand ich im Juli?


Es wird wieder Zeit für den üblichen Blick über die Schulter,

zeitlich nach hinten, dem Monatsrückblick bei Birgitt.
Verschiedenes steht ohnehin in den einzelnen Posts für den Monat Juli, was jedoch in keinem
Post zu finden war, erzähle ich noch nebenbei hier zum Monatsrückblick.

Es regnet gerade heftig; es regnet seit Tagen und es ist deutlich kühler geworden.
Wohltuend einerseits wieder durchatmen zu können, dem verdorrenden Garten zur
Rettung - freilich den Ferienkindern ein Hindernis für Aktivitäten im Freien.

… Es gibt verschiedene Tonarten geistigen Lebens,
und unser seelisches Leben kann sich in
verschiedener Höhe abspielen,
bald näher,
bald ferner der Tätigkeit,
je nach dem Grade unserer Aufmerksamkeit
auf das Leben.
(1859 - 1941), französischer Philosoph, seit 1914 Mitglied der Académie française,
Nobelpreisträger für Literatur 1927 (überreicht 1928)
Quelle: Bergson, Materie und Gedächtnis. Eine Abhandlung über die Beziehung zwischen Körper und Geist. Übers. von Julius Frankenberger; verlegt bei Eugen Diederichs, Jena 1908




Dieser Juli mit gesundheitlichen [der Bluttest mit neuen Überraschungen,
dem gravierenden Vitamin D-Mangel und dem Defizit bei. Depotwert für das Eisen
im Körper], privaten [mein neues e-Bike] und beruflichen [?] Höhen
und Tiefen.

Mit der Erkenntnis: Erstens zunehmend mehr zu kontrollieren, zweitens ein
dickeres Fell zu entwickeln. Leider leicht dahergeredet! Wie kommt frau aus
ihrer Haut beziehungsweise zu einem hautgleichem Pelz?

Kommt zu dem maßgeblich reichlichen Abstand zu den aufregenden,
nervigen Details, die das Leben so mit sich bringt?
Training heißt es hier wohl, mich immer wieder selbst an die
buchstäbliche Kandare zu nehmen.
Cool down und lass' es gut sein.
Der Aphorismus von Marc Aurel trifft meiner Ansicht nach
vollkommen ins Schwarze.


Es kommen doch zu dir nicht die Dinge,
denen nachzujagen
oder vor denen zu fliehen
dich in Aufregung versetzt,
sondern in gewissem Sinne gehst
du selber zu ihnen.



Der Alltag.

Neulich Semmeln eingekauft. Der Dialog: "Ich hätte gerne zwei Neros!" Übrigens: Ein Nero ist kein verkappter römischer Kaiser, vielmehr ein leckeres Brötchen, das zwar seltsam aussieht, doch bekömmlich und gut schmeckt. Der Verkäufer: "Es sind gerade drei Stück im Angebot! Da kommen Sie günstiger weg." "Gut!" sage ich! "Dann nehme ich bitte drei Neros!"

Zuhause jedoch finden wir statt der avisierten drei Brötchen lediglich zwei Exemplare.

Ich fuhr erneut hin und stellte dies klar. Es geht um das Gefühl sich nicht über den Tisch ziehen zu lassen - ich vollzog es in Gelassenheit!


Und außerdem hilft stets eine gehörige Portion Humor!



Zeige niemandem, dass deine Nerven straff gespannt
wie Saiten sind,
sonst findet sich jemand, der darauf spielt.




So, nun bin ich schon neugierig gespannt auf die Bilder, die Collagen der
anderen Mitblogger zum Monatsrückblick.

Habt es fein & liebe Grüßle von

Heidrun



Verlinkt mit  Image-In-Ing  

22. Juli 2017

Samstagsplausch...

...Bilder aus der Sicht einer Fußgängerin.


Ein Post u.a. für den Samstagsplausch!





Lavendel in unserem Garten.

...und weiterhin geteilt mit dem Gartenglück, ein Projekt von
Loretta und Wolfgang, das ich sehr, sehr schön finde!

Der Duft am Abend auf der Terrasse sitzend vom seitlich stehenden
Lavendel ist kaum zu beschreiben. Es duftet freilich - doch dieser
Duft geht mit einem deutlichen Wohlbefinden einher...





Das Sein des Nichts

Dreißig Speichen treffen die Nabe,
die Leere dazwischen macht das Rad.

Lehm formt der Töpfer zu Gefäßen,
die Leere darinnen macht das Gefäß.

Fenster und Türen bricht man in Mauern,
die Leere damitten macht die Behausung.

Das Sichtbare bildet die Form eines Werkes,
das Nicht-Sichtbare macht seinen Wert aus.
(6. oder 4. - 3. Jh. v. Chr.), eigentlich Laozi, nur legendenhaft fassbarer chinesischer Philosoph,
Begründer des Taoismus, Laotse bedeutet 'der Alte', sein Sippenname war 'Li Erl'



Meine Woche.

Montag - Der Tierarzt war gefragt. Nein, den beiden Lieblingen geht es
soweit bestens. Doch die Herztabletten für das Fannylieserl reichten nicht
mehr lange. Diese Tabletten helfen gut.

Nachmittags Probefahrten mit verschiedenen e-Bikes bei zwei
Fahrradgeschäften. Und es wird vor der Kaufentscheidung generell eine
Nacht darüber geschlafen! Es wird langsam Zeit meinem Traum zu folgen,
den ich in Höhenried geträumt: Wieder Fahrrad zu fahren. Bei mir schlagen
nämlich die homöopatischen Medikamente allmählich an, was Zuversicht
verleiht.


Wie handhabt ihr euere - ähnlich gelagerten - Käufe?




Dienstag — Mein elendes Jöbchen ist wieder dran. Brrr... muss frau eben
durch, wie viele andere Frauen und Männer auch.

Mittwoch — Der Garten erwartete Bedienung, ein Großeinkauf an
Lebensmitteln war fällig und Wolfgang hatte wieder Dienst im Korrektorat.

Donnerstag — Haushalt und kochen, am Nachmittag Friseurtermin mit
meiner Freundin. Endlich! Es war höchste Zeit. Und um ein gefühltes Kilo
Haare erleichtert fuhr ich zufrieden-begeistert zurück zum Göttergatten.

Freitag — Arzttermin und Physiotherapie standen an. Nach einer kleinen
mittäglichen Brotzeit - im Sommer, bei dieser Hitze habe ich persönlich
deutlich weniger Appetit - ging es im Anschluss zum Fahrradhändler: Ich
holte mein (!) e-Bike ab und fuhr die Jungfernfahrt nach Hause.

Am Abend: Das monatliche Treffen mit den Bikerfreunden.






Reisen ist besonders schön,
wenn man nicht weiß, wohin es geht.

Aber am Allerschönsten ist es,
wenn man nicht mehr weiß, 
woher man kommt.







Samstag — Regen und Unwetter waren angekündigt. Doch es scheint die Sonne erfreulicherweise. Mittags fuhren wir, der Göttergatte und ich aufs Land, genau genommen nach Affing. Hier befindet sich eine gute Landmetzgerei, die mich auch gleich folgendermaßen begrüßten: "Ich habe Sie vermisst - ich habe Sie lange nicht mehr gesehen!" Das kam so spontan wie glaubhaft herüber. Mich freute es.

Anschließend Mittagessen in Haunswies beim Bachwirt, wo ein
tellerüberragendes Schnitzel mit fantastisch leckerem Salat (!) noch
schlappe 6,50 Euro kostet - was will frau mehr?!

Dort trafen wir einen ehemaligen Arbeitskollegen meines Mannes
und plauderten angeregt.



Das Rad käme eher nicht für mich infrage!






Das neue Ärztehaus am Vincentinum in Augsburg.

Hier finden meine Behandlungen immer noch statt.
Hier sind meine Ärzte.







Habt es fein, ich wünsche einen schönen Sonntag
und sende liebe Grüßle

Heidrun


Verlinkt mit  Image-In-Ing  

21. Juli 2017

Liebe - auch im Sommer...

...immer ein heißes Thema!
Angeregt durch unseren eigenen Hochzeitstag
und das Juli-Thema von Paleica 

Bilder aktuell und aus dem Archiv - rund um die Liebe...
...dieses Kuvert gemalt und hatte ich meinem Mann gesandt.

Nachfolgend verschiedene Betrachtungen zu diesem großen Thema!

Enthält Werbung



Eine Aufführung, ein besonderer Abend gemeinsam mit Freunden.

Außerirdische Liebe.

In einer regnerischen Novembernacht sucht das frischverlobte Paar Brad Majors und Janet Weiss nach einer Reifenpanne Hilfe bei den Bewohnern eines nahegelegenen Schlosses. Doch statt der erhofften Gelegenheit zum Telefonieren begegnet ihnen hier reichlich Unerwartetes: Der exzentrische außerirdische Wissenschaftler Dr. Frank N. Furter vom Planeten Transsexual aus der Galaxie Transylvania präsentiert seinen Mitbewohnern in dieser Nacht seine neueste und bisher größte Schöpfung, das blonde und muskelbepackte Retortenwesen Rocky, das er in erster Linie zu seinem – auch sexuellen – Vergnügen erschaffen hat. Brad und Janet werden unfreiwillig Zeugen dieser Enthüllung. Im Verlauf der Handlung wird Rocky geboren, verliert seine sexuelle Unschuld, erleidet durch Untreue seines Schöpfers Eifersuchtsqualen und stirbt.
Währenddessen werden die rigiden Wertvorstellungen des Liebespaares durch den Transvestiten Dr. Furter herausgefordert, der beide täuscht und verführt. Schließlich ruft Frank N. Furter durch seine Unmäßigkeit (zur Erschaffung von Rocky scheute er zum Beispiel auch nicht vor dem Mord an seinem Ex-Geliebten zurück) eine Revolte hervor, die in seiner Entmachtung und Tötung und der Rückkehr der übrigen Aliens auf ihren Heimatplaneten gipfelt, während Brad und Janet gerade noch einmal davonkommen.
 ...die Story der "Rocky Horror Show", die ich mit Freunden auf der
Freilichtbühne am Roten Tor in Augsburg verfolgen konnte - mit
Wasserpistole, Konfetti, Tanz...





Zitat im Bild

Jede Woche heißt es, sich Gedanken machen. Den Alltag, Gefühle
in Wort und Bild harmonisch, lustig, gedankenvoll, inspirierend,
nachdenkenswert und schön umzusetzen.

Mir macht es jedes Mal Freude!

Ein schönes Projekt von Nova; bei ihr findet man weitere Blogger, 
die sich mit dem Thema beschäftigt haben.

Das Motto der Rocky Horror Show.





Liebesgedichte.

Rezension Hörbuch
Gedichte mochte ich schon immer, weniger auswendig gelernt - das war stets ein Graus -
als zu lesen oder sie zu hören. Nun wandte ich mich bewusst der Liebeslyrik zu.
"Erklär, mir Liebe" - heißt es auf der DVD-Hülle. Aufnahmen, die von der Autorin
selbst gesprochen, maßvoll vorgetragen werden. Eine Autorin, die bekannt - sogar sehr
bekannt ist. Die Stimme jedoch ist mir persönlich fremd und neu - und ich lausche.

Sie erzählt lyrisch im Versmaße von allen Facetten der Liebe zwischen zwei Menschen.
Je länger ich hinhöre, um so mehr gerate ich in deren Bann!

Dann ein Mondsignal, und der Wind steht still. - aus "Die blaue Stunde"

Liebende, die sich nach einander verzehren, die sich Treue schwören.

Eine Stimme, die gleichmäßig, ruhig getragen vorträgt: Gedanken, Gefühle die den Zuhörern unter die Haut gehen - damals als sie von Ingeborg Bachmann geschrieben wurden und heute, da ich sie wahrnehme. Zugegeben, mir war sie eher unbekannt - freilich der Name, aber ohne den Klang ihrer Verse. Durch eine Radiosendung neugierig aus meinem literarischen Dornröschenschlaf geweckt, ließ ich mir die neue Aufnahme als Rezensionsexemplar zukommen - Dankeschön an dieser Stelle.

Sie, die große Bachmann belebt definitiv meine blauen Stunden mit ihren Versen!

Ein einmalig schönes Hörerlebnis.



Blumen der Liebe.

Natürlich denkt jetzt jeder an Rosen! 

Sag' es mit Blumen heißt es immer, sag'es durch die Blume.
Besonders mit Floristen in Zusammenhang gesetzt, die daran verdienen wollen. Blumen haben einen besonderen Reiz und werden verschenkt, um Gefühle auszudrücken. Doch um welche Gefühle geht es? Meist denken wir zunächst an die rote Rose als Zeichen der Liebe oder an die weiße Blume zum Abschied. Mary Wortley Montagu berichtete jedoch bereits zu Beginn des 18. Jhdt. von der Kommunikation durch Blumen. Doch die Blumensprache ist keinesfalls ihre Erfindung. Schon aus dem alten Ägypten ist eine Symbolsprache der Blumen bekannt.

Auch in China kommunizierten Menschen mittels Blüten und Pflanzen. Grundsätzlich wurde die Blumensprache eine Art Geheimsprache. Damals nämlich in Zeiten unterdrückter Kommunikation brauchten beispielsweise junge Frauen und Männer ihre eigenen Ausdrucksformen. Hier dienten zuerst nur einzelne Blüten und Kräuter/ Gräser. Später kam es zu komplizierten Systemen, in denen auch eine Rolle spielte, wie beispielsweise die Blumen übereicht wurden.

Auch wie die Blumen in Empfang genommen wurden, sagte etwas aus. Steckte zum Beispiel ein junges Mädchen die Blumen ins Haar, die ein Junger Mann verschenkte, so galt das als eine offensichtliche Abneigung. Wir kennen noch heute die beiden Ausdrücke "sich an den Hut stecken" oder "sich etwas in die Haare schmieren". Die folgenden Überlieferungen sind bis heute im Gebrauch.

Der Fachbegriff für die Blumensprache ist übrigens Selamik und ich überlege mir dabei gerade, wie man das Wort wohl betont.


Anemone: Ich möchte ganz bei dir sein
Aster: Ich misstraue dir
Dahlie: Ich bin bereits vergeben
istel: Ich fühle mich nicht wohl bei der Sache
Edelweiß: Du bist wunderschön
Eibe: Ich liebe dich ewig
Gerbera: Durch dich wird alles wunderschön
Gladiole: Sei nicht so stolz
Hortensie: Du bildest dir zu viel auf dich ein
Iris: Ich werde dich nicht aufgeben
Rote Tulpen: ewig währende Liebe
Jasmin: Du bist bezaubernd
Klette: Du bist mir zu anhänglich
Kapuzinerkresse: Ich weiß nicht, was ich von dir halten soll
Kornblume: Ich gebe die Hoffnung nicht auf
Krokus: Ich muss mir das noch überlegen
Lilie: Ich schätze dich und deine Reinheit sehr
Malve: Ich schätze dich als beste Freundin
Gelbe Nelke: Ich verachte Dich
Weiße Nelke: Ich bin noch zu haben
Petersilie: Ich möchte dir etwas Liebes tun
Pfefferminze: Verzeih mir
Rote Rose: Ich liebe dich über alles
Salbei: Ich denk an dich
Vergissmeinnicht: Vergiss mich nicht



Hochzeitstage.

Unlängst las mir der Göttergatte aus der Zeitung vor, dass wir Orchideen-Hochzeit gehabt haben! Aha, habe ich gesagt: Wo waren meine Orchideen!? Eine kleine Neckerei! Denn ich mag keine Orchideen. Hochzeitstage sind die Jahrestage der Hochzeit.



Mein Mann und ich - unsere Hochzeit


Helmut Walther von der Gesellschaft für deutsche Sprache merkt in einem Übersichtsartikel an, dass bei der Namensgebung vieler Jahrestage die „Geschäftsinteressen v. a. des Blumen- und des Schmuckhandels […] nicht zu übersehen [sind].“ Sie werden gemeinsam mit der Dauer der Ehe im deutschen Sprachraum mit verschiedenen Bezeichnungen belegt. Bestimmten Jahrestagen wurde schon im 19. Jahrhundert besondere Bedeutung zugemessen, namentlich sind das die Silberhochzeit (= 25 Jahre), die Goldene Hochzeit (= 50 Jahre) und die Diamantene Hochzeit (= 60 Jahre). Goldene Hochzeiten sind bereits um 1600 nachweisbar.




Liebe geht auch bekanntlich durch den Magen...
...eines meiner Kochbücher!



Liebesfilme.

Da denke ich zunächst an "Vom Winde verweht", an die bittersüße "Lovestory" oder auch an "Pretty Woman" (erst unlängst wieder angesehen...). Was ist Dein persönlicher LieblingsLiebesfilm, der Dich dahinschmelzen und eventuell auch zu Tränen rührt?






Und selbstredend wird die Liebe weidlich von der Werbeindustrie
ausgeschlachtet; es ist fast jedes Mittel, jeder Titel recht.



Liebevolles Auf dem Viktualienmarkt in München




Und diese Tafel hängt in meiner Küche.



Specksteine, die von mir herzhaft bearbeitet worden waren.







Auch im Winter male ich Herzen!


Habt es fein, ich wünsche ein schönes Wochenende
und sende liebe Grüßle

Heidrun



Verlinkt mit  Image-In-Ing